Photovoltaik – wie kann die Lohnfertigung hier nutzen?
Heutzutage ist Umweltschutz ein wichtiges Thema, welches auch die privaten Haushalte betrifft. Aus diesem Grund kommt häufig die Frage auf, wie man selbst zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen kann. Durch Photovoltaikanlagen, welche 100% erneuerbare Energie in Form von Solarenergie produzieren, kann man schon einen Teil zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen. Die Haushalte wenden sich dann an Photovoltaikanlagenhersteller, welche die Photovoltaikanlagen nun produzieren und installieren müssen.
Die Energiekrise 2022 und die steigenden Strompreise verstärkt die Nachfrage nach billigerem Strom und Alternativen, wie beispielsweise die Photovoltaikanlage erneut.
Was versteht man unter der Photovoltaikanlage? Und was passiert, wenn die Hersteller schnell Ersatz- und Bauteile benötigen, welche durch zu große Nachfrage nicht schnell genug in der eigenen oder Partner-Produktion hergestellt werden können?
Photovoltaikanlage – was ist das?
Der Begriff „Photovoltaik“ leitet sich aus dem griechischen Wort „phos“ oder „photos“, welches „Licht“ bedeutet und der Einheit für elektrische Spannung „Volt“ ab. Die einzelnen Photovoltaikmodule, welche auch Solarmodule oder Solarpanels genannt werden, wandeln Sonnenlicht in elektrische Energie um.
Die Photovoltaikanlagen können in flexiblen oder starren Ausführungen vorliegen. Die flexiblen Module bestehen aus organischen Werkstoffen und werden überwiegend im mobilen Bereich eingesetzt. Dahingegen sind bei den starren Modulen die Solarzellen zwischen zwei Glasplatten, welche häufig auf Dächern verwendet werden. Auf die starren Module und dessen Zusammenhang mit der Lohnfertigung wird durch die Anwendung für private Haushalte, im weiteren Verlauf näher eingegangen.
Bestandteile einer Photovoltaikanlage
Neben den Solarmodulen, welche jeder kennt und auch auf den Dächern von Häusern als erstes sieht, besteht eine komplette Photovoltaikanlage aus mehreren Bestandteilen. Diese sind für die Befestigung oder stromrelevante Prozesse wichtig.
Auf jedem der Solarmodule können bis zu 80 Solarzellen eingebettet wurden sein. Sie befinden sich zwischen zwei Glasscheiben und sind wichtig damit die Photovoltaikanlage Licht in Strom umwandeln kann.
Um die Solarmodule zu montieren, wird eine Unterkonstruktion verwendet. Diese besteht aus Aluminiumschienen und Dachhaken aus Edelstahl oder Aluminium. Die Unterkonstruktion besitzt eine statische Aufgabe und leitet die entstehenden Druck- und Zugkräfte ab. Die Dachbefestigung, also die Dachhaken, welche auf Dachsparren, unter den Ziegel oder mithilfe von Bohrungen befestigt werden, sind U-förmig.
Die stromrelevanten Prozesse werden von der Verkabelung, einen Wechselrichter und einem Solarspeicher übernommen. Für die Verkabelung werden Spezialkabel und Steckverbindungen genutzt, die miteinander und mit dem Wechselrichter elektrisch verbunden sind. Der Wechselrichter wandelt den ankommenden Gleichstrom in Wechselstrom um und synchronisiert die Frequenz mit dem Stromnetz.
Zuletzt der Solarspeicher. Der Solarspeicher speichert nicht verbrauchten Solarstrom, bis dieser gebraucht wird.
Aufbau und Herstellung eines Solarmodules
Um ein Solarmodul zu erhalten, muss man verschiedenen Elementen „schichten“.
Als obere Platte, welche zur Sonne und nicht zum Dach ausgerichtet ist, wird eine Glasscheibe (ESG) verwendet. Darauf wird eine transparente Kunststoffschicht platziert, in der dann die Solarzellen eingebettet werden. Diese Solarzellen sind auf der Kunststofffolie durch feine Kupferdrähte oder Lötbändchen untereinander elektrisch verschaltet. Auf die Solarzellen folgt dann eine weitere Kunststofffolie, welche die Rückseitenverkapselung verklebt. Nach der zweiten Kunststofffolie schließt eine weitere Glasscheibe das Solarmodul ab. An der abschließenden Glasscheibe befinden sich dann noch Anschlussdose und Anschlussterminal, welche oft schon mit Kabel und Steckern ausgerüstet sind. Als Umrandung befindet sich außen der Aluminiumrahmen des Solarmodules.
Wie kann die Lohnfertigung hier helfen?
Wenn nun die Hersteller der Photovoltaikanlagen schnell Ersatz- oder Bauteile benötigen und durch zu große Nachfrage nicht schnell genug in der eigenen oder Partner-Produktion herstellen können, kann auch auf die Lohnfertigung ausgewichen werden.
Vor allem Bauteile, welche für die Unterkonstruktion benötigt werden, können schnell und einfach über ein B2B- Lohnfertigungsportal angefragt werden. So können die Aluminiumschienen, zur Befestigung der Solarmodule schnell und einfach außerhalb des eigenen Betriebes hergestellt werden. Da aber auch durch große Produzentennetzwerke von B2B- Lohnfertigungsportalen verschiedene Werkstoffe und komplexe Formen möglich sind können auch die Dachhacken aus Edelstahl oder Aluminium in der Lohnfertigung gefertigt werden.
Mithilfe von PART FACTORY wird eine große Fläche an verschiedenen Werkstoffen abgedeckt, sodass Sie den geeigneten Werkstoff aus dem das gewünschte Produkt entstehen soll angeben können. Des Weiteren wird die Kommunikation mit dem Produzenten komplett von PART FACTORY übernommen, sodass Sie sich auf Ihr Kerngeschäft, die Herstellung und Montage von Photovoltaikanlagen, konzentrieren können. Sie können zudem den Status des zu fertigenden Bauteils im Dashboard von PART FACORY jederzeit überprüfen. Auch PART FACTORY trägt zum Umweltschutz bei. So werden Lieferungen von unterschiedlichen Produzenten, welche zum selben Lieferdatum ankommen und
an denselben Kunden versendet werden zu einer Warenlieferung zusammengefasst. Es werden also unnötige Transportwege vermeiden und CO2 eingespart.
Fazit
Eine Photovoltaikanlage besteht aus mehreren wichtigen Bestandteilen, welche die Photovoltaikanlage erst funktionsfähig machen. Manche Bauteile von den Bestanteilen, welche schnell benötigt werden, lassen sich zudem auch in der Lohnfertigung zuverlässig herstellen. Dies hilft den Herstellern Zeit zu sparen, da diese ihrem Kerngeschäft nachgehen können, während zusätzlich das Bauteil außerhalb gefertigt wird.
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